Dicke Flocken fallen vom Himmel, als wir in die neue 8er Kabinenbahn „Hochbrand“ einsteigen. Ein paar Minuten später – am Gipfel – ist die Sicht überraschend gut. Auch der Wind hat sich gelegt. Vor uns liegen weite Hänge und breite Pisten, auf denen kaum Skifahrer zu sehen sind, obwohl der Schnee leicht und griffig ist. Wo sind sie alle, die Carver und Skiboarder? Doch nicht schon eingekehrt? Wir wählen die Abfahrten vom Kreuzkogel und später vom Fulseck in Richtung Dorfgastein. Inzwischen ist es Mittag geworden, und wir kehren in der Laireiteralm ein, die direkt am Panoramaplateau neben der Bergstation liegt. Das große Haus ist zum Teil aus 300 Jahre altem Holz gefertigt, was dem Inneren eine sehr gemütliche Atmosphäre verleiht. Persönlich sind mir die kleinen urigen Hütten
lieber, wie etwa die Jagahütte, bei der man von der Gaststube durch große Fensterscheiben in den Stall schauen und während des Essens Schafe, Hasen und Ziegen beobachten kann. Später kommen wir auf der Gehwolf-Alm vorbei, die der innovative Landwirt Rupert Gschwandtl in eine Wohlfühloase umgestaltet hat, in der man auch übernachten kann. 15 Zimmer in harmonischen Farben und ein großzügiger Saunabereich auf 1675 Meter Höhe – das ist ein Hit.